Wenn Kommunikation möglich wird
Ich bin von Geburt an körperbehindert und kann nicht sprechen, was die Kommunikation mit anderen Menschen sehr schwierig macht. Schon lange war es mein Wunsch, eine eigene Kommunikations-App zu entwickeln. Mir war es wichtig unabhängig von anderen Anbietern und Hilfsmittelhändlern zu werden. Im Sommer 2025 habe ich mich eines Abends einfach an die Arbeit gemacht und losgelegt. Als ich bemerkte, dass ich die App genauso programmieren konnte, wie ich sie mir vorgestellt hatte – und das auch noch in einer Programmiersprache, die ich beherrsche, hat mich der Ehrgeiz gepackt. Endlich konnte ich mein eigenes Kommunikationshilfsmittel entwickeln. Während der Entwicklungszeit habe ich sehr viel gelernt und saß an manchen Tagen auch mal gute fünfzehn Stunden am Computer. Doch all die Arbeit hat sich gelohnt. Jetzt, Anfang Dezember 2025, sitze ich hier vor meinem Computer, höre Weihnachtsmusik und habe eine komplexe Kommunikations-App vor mir auf dem Bildschirm geöffnet. Ich bin stolz darauf, dass ich diese vielen hundert Stunden durchgehalten habe. Bis Anfang Oktober stand überhaupt nicht fest, ob ich die App veröffentlichen würde. Natürlich hatte ich hin und wieder mit Familienmitgliedern, Bekannten und Freunden darüber gesprochen, aber ich hatte keine Idee, wie ich das umsetzen sollte. Irgendwann kam mir dann die passende Idee, und ich machte mich sofort auf die Suche nach einem geeigneten Namen für die App. Dass die Kommunikations-App nun Texzi heißt, ist eher zufällig entstanden. Ich wollte unbedingt etwas mit „Text“ im Namen haben. Zufällig war die Textdatei geöffnet, in der ich bereits einige Namensvorschläge gesammelt hatte. Beim Überfliegen der Ideen las ich plötzlich „Texzi“ – obwohl dieser Begriff dort gar nicht stand. In diesem Moment war der Name geboren. Seitdem heißt die App Texzi, und ich finde den Namen sehr passend.